Ein neuer Trend namens Microshifting setzt auf mehrere, über den Tag verteilte Arbeitsblöcke statt eines durchgehenden Arbeitstags. Dabei wird die Arbeitszeit flexibel an den persönlichen Alltag angepasst.
Zwischen einzelnen Arbeitsphasen entsteht Platz für Termine oder längere Pausen. Dabei ist das Ziel, die Arbeit besser mit den persönlichen Lebensumständen zu vereinbaren.
Kann das funktionieren?
Dabei zeigen Studien, dass mehr Flexibilität der Arbeitszeit nicht zwangsläufig zu geringerer Leistung führt. Microshifting kann dabei helfen, konzentrierte Arbeitsphasen zu schaffen und die Work-Life-Balance zu verbessern.
Dieses Modell funktioniert jedoch nicht für alle Tätigkeiten. Außerdem erfordert es klare Regelungen rund um Erreichbarkeit, Zusammenarbeit und Arbeitszeiterfassung.
Warum ist das wichtig?
Für Unternehmen bietet Microshifting Chancen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern und moderne Arbeitsmodelle zu fördern. Gleichzeitig bleibt die Herausforderung, Teamarbeit und Verlässlichkeit sicherzustellen.
Fazit:
Microshifting könnte die Arbeitswelt flexibler machen, ist jedoch nicht die Lösung aller Probleme. Entscheidend ist eine ausgewogene Umsetzung, die sowohl den Bedürfnissen der Beschäftigten als auch den Anforderungen des Unternehmens gerecht wird.
Quelle: https://wirsindderwandel.de/arbeit/microshifting-mehr-freiheit-oder-arbeit-ohne-ende/

